Hallo, hallo:)
Letztes Wochenende waren Elisa, Melina und ich mit ein paar Freunden in Cuetzalan, einer kleinen Stadt ca. drei Stunden von Puebla entfernt. Da es eigentlich überall wo man hinfährt, wärmer ist als in Puebla, hatten wir jetzt nicht grad die wärmsten Klamotten dabei... Schade eigentlich! Neben richtig fettem Nebel (sowas hab ich noch nie gesehen!), hat es geregnet und war ordentlcih matschig. Meine Stoffschuhe kann ich jetzt wegschmeißen;)
Samstag morgen um 7 Uhr sind wir los gefahren und dann mittags, weil wir unterwegs noch Essen waren, in Cuetzalan angekommen. Nach Parkplatz und Unterkunft finden, haben wir uns dann die Stadt angeguckt. Abends haben wir in einer kleinen Kneipe, den Schnaps probiert, der aus dieser Gegend kommt. Hustensaft!!! Und wir haben "Arschloch" gespielt, unglaublich aber wahr: ich habe gewonnen. Komisch, dass ich dafür erst nach Mexico fahren musste:P
Am nächsten Tag haben wir eine Tour gemacht, bei der wir zu Wasserfällen (schon wieder klettern...), einer Grotte und Pyramiden gefahren sind. Das war echt total cool:) Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Puebla.
Am Montag gab es dann Zuwachs für uns:) Zwei Australierinnen, die jetzt für fünf Monate hier bei uns bleiben werden, sind im Casa angekommen und schlafen jetzt mit mir und Elisa im Zimmer. Die zwei arbeiten allerdings nachmittags, außer freitags, damit sie abends mit uns weg gehen können:)
Sie sind echt super nett und außerdem für uns eine Möglichkeit unser Englisch, das wegen dem ganzen Spanisch ein bisschen eingerostet ist, wieder aufzubessern;)
Montag abend ging es dann los und das Wetter vom Wochenende hat sich bemerkbar gemacht:P Mit einer ordentlichen Grippe lag ich dann ab Dienstag erst mal flach...
Weil Mittwoch mein Lümpfknoten dann noch auf fast Tischtennisball Größe angeschwollen ist, bin ich dann mit Elisa ins Büro gegangen, damit irgendwer mir dort nen Arzttermin machen kann.
Nachdem Señora Laura meinen Lümpfknoten gesehen hatte, rief sie dann sofort "Tiene paperas!". Und genau so, wie ihr das jetzt nicht versteht, habe ich auch nicht verstanden, was ich angeblich haben soll. Nur ist mir klar geworden, dass es ungefähr so schlimm sein muss wie die Pest, weil erst mal alle einen Schritt zurück gegangen sind und mich entsetzt angeguckt haben. Ich war dann irgendwie innerlich total beleidigt, über die Diagnose:P
Später habe ich dann nachgeguckt und "paperas" ist Mumps, wogegen ich übrigens auch noch geimpft bin;) Der Arzt meinte dann auch ich hätte nur ne Grippe, nur der Lümpfknoten sei ein bisschen krass angeschwollen, das würde ihm Sorgen machen.
Im Casa haben sich mittlerweile alle wieder beruhigt und mein Hals sieht wieder normal aus:) Morgen geht die Arbeit also weiter;)
Bis bald, Judith
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