Hallo ihr Lieben!
Am Montag ist der "Tag der Freiwilligen", aber die Konferenz und das Frühstück für alle Freiwilligen der "Grupo voluntario mexicano-aleman", also die des Casas, des Basars und des Kindergartens waren schon gestern. Auch wir fünf deutschen Mädels waren eingeladen.
Die Verastaltung fand ganz in der Nähe des Casas auf dem Gelände eines Country Clubs statt. So ein Ort, der so reich und schick aussieht, dass ich mich leicht deplaziert fühle:P
Die Konferenz zum Thema "Warum ist es ein Privileg Freiwilliger zu sein?", die eigentlich für den Anfang geplant war, konnte leider nicht statt finden, weil die Frau, die diese vorbereitet hatt, auf Grund einer schweren Erkrankung ihres Sohnes nicht kommen konnte. Statt dessen wurde Senora Paty, die Direktorin des Casas rührend verabschiedet, weil sie bald, nach ca. zehnjähriger Arbeit im Casa, zurück in ihre Heimat Peru zieht. Außerdem konnte jede Freiwillige (ja, irgendwie sind es nur Frauen bei uns), die wollte, kurz berichten, warum es für sie ein Privileg ist in der "Grupo" als Freiwillige tätig zu sein. Es war für mich sehr interessant, die ganzen Geschichten und Hintergründe für ihre Motivation zu hören, weil bis jetzt habe ich die Freiwilligen eher als nette reiche Frauen gesehen, die Zeit und Geld genug haben, um im beispielsweise im Casa zu helfen.
Dieser Eindrück ist zwar nicht falsch, aber es steht noch weit mehr dahinter. Eine der Frauen, ist als Kind selber aus einem Heim adoptiert worden, andere hatten schwere Krankheiten und wollten danach anderen Menschen helfen. Also, ersten Eindrück überdenken!
Das Frühstück danach war dann übrigens das beste, was ich hier bis jetzt gegessen habe! Und das erste, dass ich mir unter der Woche nicht innerhalb von zehn Minuten rein würgen muss, weil danach den Kindern die Zähne geputzt werden müssen:P
Außerdem habe ich seit Donnerstag mein Visum:) Theoretisch könnte ich jetzt bis zum 22.11.2011 hier bleiben:P
Bis bald, Judith
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