Hallo Zusammen:)
Gestern abend hat mein erstes richtiges Wochenende hier in Puebla begonnen!
Nach dem Sprachkurs waren wir in der Stadt was Essen und dann habe ich mir noch ein Handy gekauft, also bin ich jetzt auch hier mobil:) Falls jemand Interesse hat mir SMS zu schreiben oder anzurufen, könnt ihr ja einfach nach der Nummer fragen.
Gestern Abend bin ich dann mit Marleen nach Cholula gefahren (direkt neben Puebla), wo wir dann erstmal etwas gegessen haben und dann in ein paar Bars losgezogen sind. Die Straße, in der wir waren, ist ähnlich wie die Ringe. Später haben wir dann noch die anderen Mädels aus meinem Projekt und Marleens Contact Person, Monzi, mit zwei Freunden getroffen. (Ach ja, das habe ich noch nicht erzählt, jeder der Siijuve Freiwilligen hat eine Contact Person, die ihm ein bisschen hilft, über Probleme quatscht, etc.) Gegen fünf waren wir dann bei Marleens Gastfamilie zu Hause. Da bin ich jetzt am Wochenende immer herzlich zum übernachten willkommen, weil wir im Casa del Sol nach 22 Uhr ja nicht mehr reinkommen. Aber jetzt habe ich ja quasi eine Wochenend-Residenz;) Überstrapazieren werde ich das aber nicht!
In fühle ich mich hier echt richtig wohl. Puebla ist eine sehr schöne Stadt, soweit ich sie bis jetzt gesehen habe. Schöne Gebäude, viele kleine und große Einkaufsläden, viele Sehenswürdigkeiten, und, und, und...
Puebla hat aber, wie ja alle Städte, auch noch ein anderes Gesicht.
Auf dem Weg vorhin von Marleen nach Hause, habe ich ein kleines Mädchen auf einer Wiese gesehen, das seinem älteren Bruder glücklich beim Spielen zugeguckt hat.
Auf der Wiese des Mittelstreifens einer beidseitig dreispurig befahrenen Straße, auf der die Mutter beim Rotsignal versucht hat, Schokotafeln und Zigaretten an die Autofahrer zu verkaufen.
Viele Menschen versuchen hier z.B. auf der Straße oder am Zocalo, dem großen Platz neben der Kathedrale in Downtown, die verschiedensten Dinge zu verkaufen. Eine junge Mexikanerin hat mir erzählt, dass das Geld, das eigentlich für die Sozialschwachen bestimmt ist, oft für andere Dinge verwendet wird und deshalb viele arme Menschen von einer Art Mafia zum betteln und verkaufen losgeschickt und ausgenutzt werden.
Ich möchte an dieser Stelle noch kurz anmerken, dass alle meine Schilderungen hier nur subjektive Eindrücke sind, von dem kleinen Bruchteil, den ich von Mexiko mitbekomme, und deshalb nicht als absolute Wahrheit aufgenommen werden sollen, Danke!
Ich wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende, mal gucken, wo wir heute abend feiern gehen;)
Alles, alles Liebe,
Judith
es geht so los, wie es hier in deutschland aufgehört hat ;) party party party...
AntwortenLöschentypisch judith halt. aber freut mich!
wir hören uns!
Stephan
Jaja da muss ich bei den Kommentaren leicht schmunzeln ;) Schön, dass es dir gut geht.
AntwortenLöschenLiebe Grüße aus Köln, gleich gehts zu den Bläck Fööss...